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Informationsanlass der SVP Senioren Kanton Bern vom13. Februar 2026 mit Bericht und Bildergalerie

Am Freitag, 13.02.2026 fand der Anlass im Gasthof Schönbühl statt, und niemand hatte sein Kommen zu bereuen. Die bürgerlichen Regierungskandidaten haben sich sympathisch und brillant selbst vorgestellt. Das bürgerliche 5-er Ticket ist ein Versprechen. Ihm muss zum Erfolg verholfen werden.

Manfred Bühler, Präsident der SVP Kanton Bern, hat in gewohnt eloquenter Art die Ausgangslage und die Zielsetzung der Grossratswahlen skizziert und auch eine optimistische Prognose gewagt.

Das Kernstück des Anlasses aber war das Referat von Divisionär Rolf André Siegenthaler:

Verteidigungsfähigkeit und Aufbau der Armee

 Der Chef Logistikbasis der Armee und Mitglied der Armeeführung hat es verstanden, mit klaren Worten und in verständlicher, angepasster Sprache die Anwesenden sofort als interessierte und aufmerksame Zuhörenden zu gewinnen. Seine Ausführungen, Erklärungen, aber auch sein Appell waren treffsicher an die Generation der Seniorinnen und Senioren gerichtet. Wir fühlten uns angesprochen. Mit wenigen aber eindrücklichen Bildern hat er uns eine Welt aus einer anderen Perspektive vorgestellt und aufgezeigt, wie die geopolitische Lage aktuell und in naher Zukunft aussieht. Auf dieser Übersicht wurde erkenntlich, wo die Brandherde wüten, lodern, schwellen oder bald zusätzlich neue entstehen können.

Die Selbstverständlichkeit, dass es wieder einen Weltkrieg geben kann, ging uns, vor allem den jüngeren Generationen, verloren. Unsere Eltern und Grosseltern haben es noch gespürt oder miterlebt, wie es sich anfühlt, Angst zu haben, bedroht und vom Krieg umgeben zu sein. Unsere Kinder und Grosskinder kennen es nicht einmal vom Hörensagen. Der Referent, fordert uns auf, die jetzige Generation darauf zu sensibilisieren: „Wachet auf, es gilt Alarm!“

Und wo steht die Schweiz? Was tun wir? Wir haben die Armee kaputtgespart. Der Plan, einmal die beste Armee zu haben, wurde zur Lachnummer. Wir sind nicht mehr in der Lage, uns zu wehren oder zu verteidigen. Grossmäulig vor den Angreifer zu stehen mit einer Chäpslipistole und einem Kartonschwert in der Hand, um ihm zu sagen: „überleg es Dir gut, uns anzugreifen, das könnte Dir teuer zu stehen kommen“, wird kaum abschreckende Wirkung haben. Genau dieses Bild aber entsteht, wenn wir in Wort, Bild und in Zahlen die aktuelle Situation aus berufenem Munde zur Kenntnis nehmen müssen.

Sollten wir mit Langstreckenraketen beschossen werden, können wir diese mit unseren Systemen weder rechtezeitig erkennen noch abfangen. Noch viel weniger können wir mit unseren Fernlenkwaffen die Abschussstellen erreichen und vernichten. Die Reichweite ist absolut ungenügend. Unser Armeematerial ist teilweise mehr als 60 Jahre alt, genügt den Anforderungen und auch Vorgaben längst nicht mehr. Es gibt kein Ersatzmaterial. Unsere Privatautos werden alle zwei Jahre auf Tauglichkeit, Zustands nach Vorschrift und Sicherheit geprüft. Fällt es durch muss es sofort aufgerüstet werden oder wird aus dem Verkehr gezogen. Die Kampffahrzuge, sind in einem solch ungenügendem Zustand, dass man bei den Panzern z.B. nicht mehr von einer Besatzung mit 5 Soldaten, sondern von 5 Patienten sprechen muss.

Wir haben es auch immer wieder mit neuen Angriffswaffen zu tun, gegen die wir uns wehren müssen und auch können. Man denke dabei an Sabotagen, Spionage, Drohnen und wie uns deutlich gezeigt worden ist: MIGRATION!!! Es gibt sie nämlich noch, die Kavallerie. Eine Schwadron trojanischer Pferde genügt, die Schweiz einzunehmen. Viele, sehr viele sind schon da. Es sind weder Russen noch Chinesen, aber von diesen taktisch eingesetzt. Wir verhalten uns mit der Migration, wie der Frosch im warmen Wasser. Wird dieser in ein Gefäss gegeben, in welches immer mehr warmes läuft, fühlt er sich anfänglich wohl und wohler. Wenn er es dann merkt, dass es gefährlich wird, ist es zu spät zum Reagieren, und er kann sich nicht mehr retten. Wacht auf, es ist höchste Zeit! (So geschildert vom Referenten).

Der Aufbau der Armee braucht dringend ein schnell auszuführendes Rüstungsprogramm und sofort Geld dafür. Das reichste Land der Welt kann und muss sich dies leisten. Es gibt Departemente, die viel zu viel Geld haben und dies ineffizient verteilen oder verschenken. „Reich sein, aber schwach, ist fatal und eine schlechte Strategie!“ meint zurecht Divisionär Siegenthaler. Er fordert uns auf, unsere Nachfolgergenerationen zu informieren, zu sensibilisieren, indem wir mit ihnen reden und aufzeigen, dass der Wohlstand, die Sicherheit, die Freiheit und die funktionierende Wirtschaft nicht zum Nulltarif zu haben war. Wir verdanken es unseren Vorfahren, Grosseltern und Eltern, die aber von jung- oder halbwüchsigen, unwissenden Politikerinnen und Politiker noch beschuldigt werden. Sie massen sich an, sich für diese noch entschuldigen zu müssen.

Der Divisionär wollte nicht politisch werden, ich auch nicht mehr.

Paul Hunziker                                                                      Seftigen, Februar 2026

Link zur Bildergalerie

 

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