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„GUTMENSCH“ HEISST NICHT AUCH „GUTER MENSCH“

Der ehemalige Ministerpräsident Franz Josef Strauss hat vor genau 33 Jahren, am Dienstag, 07.10.1986, in einer Ansprache, von der Tagesschau am Deutschen Fernsehen ausgestrahlt, folgende Worte ans Volk gerichtet:

„Wenn diese Bundesrepublik Deutschland einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung Rot-Grün vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten 40 Jahre umsonst gewesen. Dann wäre das Schicksal der Lebenden ungewiss, die Zukunft der kommenden Generationen und ihr Leben würden auf dem Spiel stehen. Das ist es, was wir unseren Wählern sagen müssen. Und das geht weit über gängliche Meckereien hinaus über Steuerpolitk, in der Finanzpolitik, in der Umweltschutzpolitik oder in welchen politischen Bereichen auch immer. Wir stehen doch vor der Entscheidung, bleiben wir auf dem Boden trockener, spröder, notfalls langweiliger, bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden oder steigen wir in das buntgeschmückte Narrenschiff „Utopia“ ein, in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würde.“

Diese Worte eines weitsichtigen Mannes sollten sich unsere Gutmenschen gut anhören, sie gut überdenken und dann nicht das Utopia eines kranken, missbrauchten, bedauernswertens Kindes verfallen. Gretel und ihre Hänsel sind manipuliert und werden zu Wasser, zu Lande und in der Luft über die Welt gehetzt (natürlich CO2 neutral), diesmal mit dem Flugzeug zum UNO-Klimagipfel. Die senilen und gesteuerten UNO Mitglieder liessen es doch tatsächlich zu, das inszenierte Theater einer Autistin über sich ergehen zu lassen. Die völlig absurde, theatralische und krankhafte Darbietung der 16Jährigen wird von den Weltmächtigen devot, kritiklos, irr und wirr entgegengenommen. Noch haben wir keine Beweise, aber zumindest den schweren Verdacht, dass sie vom Milliardär Soros finanziert wird. Nachhaltig an dieser dramatischen Geschichte wird nur der psychische Schaden sein, welchen das Gretchen lebenslänglich davontragen wird.

Schaurig an dieser Story ist nicht nur, dass uns das „grimmige“ Märchen von Hänsel und Gretel in den Sinn kommt, wo die Hexe CO2 belastend verbrennt wurde, sondern dass diese Klimahysterie angstverbreitend nahezu nicht nur religiöse, sondern sogar sektiererische Ausmasse annimmt. Die Grünen drohen schon mit der Apokalypse oder zumindest mit apokalyptischen Zuständen. Gemäss solchen Drohungen und Prophezeiungen steuern wir auf radikale innerweltliche Veränderungen zu, auf die Endzeit, auf den Weltuntergang, verursacht durch uns (Schweizer). Aber eben: es gibt noch die Gutmenschen in den Farben rot-grün. Sie sehen sich als Engel, als Offenbarer der Zukunft.

Mich hat es bis auf die Knochen erschüttert, als ich mir den Bericht über die Sekte der Sonnentempler am Fernsehen wieder anschauen musste. Was sich damals vor 25 Jahren in der Romandie und in Kanada abgespielt hat, zeigt auf, was durch Angstmacherei und ungerechtfertigte Schuldzuweisungen im extremsten Fall möglich werden kann. Es hat einen Guru gebraucht, eine Theorie, Anhänger, kritiklose Anhänger, geweckte Schuldgefühle, die Überzeugung, selber besser zu sein, die falsche Gewissheit, zu einer Elite zu gehören und auserwählt zu sein, den unerschütterlichen Glauben an unrealistische Versprechen und der eigenen Unzulässigkeit wegen eine unbeschreibliche Hoffnung. Mit Geld konnte man sich ein- aber niemals mehr loskaufen. Wenn Angehörige, Bekannte, Freunde und weitere Mitmenschen dies nicht verstehen, nicht nachvollziehen und somit auch nicht mitziehen wollten oder konnten, hat man diese verlassen, aus- und weggestossen. Selber wurde man vom Gut- zum Bessermensch. Hänsel und Gretel ist ein Märchen, die Katastrophe der Sonnentempler aber ist furchtbar wahre Geschichte. Von Märchen lernt man, aus der Geschichte leider selten.

Wo sind die apokalyptischen Folgen des Waldsterbens? Gemäss dem falschen Propheten wären auch die Pole schon heute so weit geschmolzen, dass es kein Venedig mehr gäbe. Viele Städte wären längst geflutet. Sintfluten sind ausgeblieben. Smog gibt es nicht mehr, man nennt dieses Phänomen heute einfach Feinstaub. Die 2000-Watt-Gesellschaft fordert einen intelligenten Umgang mit der Energie und den Ressourcen: AKW weg, dafür alles elektrifizieren vom Trottinett bis zum Grossraumflugzeug. Das ist intelligent?

Wie sagt es Erich Kästner:
„Die Dummheiten wechseln, aber die Dummheit bleibt!“

Wie wahr! Aber wenigstens können wir die Dummen auswechseln. Wenn wir frei und sicher in unserem Land leben, wenn wir auch weiter selber bestimmen wollen, was wir zu tun oder zu lassen haben, dann gehen wir wählen. Wir wissen selber, dass wir unserer Natur verpflichtet sind und Sorge zu ihr und zur Umwelt tragen müssen. Wir verfallen nicht dem Grössenwahn, wir seien der Nabel der Welt und wären für diese der Plexus solaris. Wir sind nicht die Gutmenschen für andere Länder und Kontinente. Wir wollen bescheiden bleiben aber auch selbstständig und unabhängig. Wir sind bodenständig und werden mit gesundem Menschenverstang ständig am Boden bleiben. Damit es so wird und dann auch bleibt, braucht es im Parlament
NATIONALRÄTE DER SVP und im STÄNDERAT unseren WERNER SALZMANN

Paul Hunziker, Oktober 2019

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